Augenarztpraxis Bleicherufer Schwerin
Augenarztpraxis Bleicherufer Schwerin

Ästhetische Faltenbehandlung -        Korrektur mimisch bedingter Falten

Falten entstehen durch die Aktivität der mimischen Muskulatur oder durch den Verlust der Spannkraft der elastischen Fasern während des Altersprozesses. 

Durch die Überaktivität der mimischen Muskulatur und durch die Verminderung des Unterhautfettgewebes im Alter kommt es zu einer Betonung und zum Bestehenbleiben der Falten, die bereits im zweiten oder dritten Lebensjahrzehnt stark ausgeprägt sein können.

Pellevé-Faltenbehandlung mit Radiofrequenztherapie

Zur Behandlung derartiger Hautveränderungen bieten sich im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: 

  • Kosmetische Operation: Durch Ausschneiden, Abschleifen oder Spannen der Haut können Falten der Gesichtshaut behoben werden. 
  • Medikamente: Durch Einspritzen bestimmter Mittel kann die entsprechende Hautstelle „aufgepolstert“ werden (zum Beispiel durch Hyaluronsäure) oder durch die Schwächung bzw. Lähmung  (Botulinumtoxin) der für die Faltenbildung verantwortlichen Muskulatur eine Faltenglättung bewirkt werden.
  • Pellevé-Faltenbehandlung durch Radiofrequenztherapie

Je nachdem, wie ausgeprägt die Veränderungen der Haut sind, können die Verfahren einzeln oder in Kombination eingesetzt werden. Dies richtet sich nach der Beschaffenheit der Haut, Tiefe und Lager der Falten oder sonstiger Bindegewebsveränderungen.

Mit fortschreitenden Jahren lässt die Spannung der Kollagen-Fasern in der Unterhaut nach. Erste Anzeichen von Hauterschlaffung und feinen Knitterfältchen sind die Folge.

Bei der Pelleve Behandlung führen Radiowellen zu einer gezielten Aktivierung der Kollagen-Fasern in der Unterhaut und bewirken so deren Zusammenziehen, was als "Shrinking" bezeichnet wird.
Diese Aktivierung fühlt der Patient als Erwärmung. Sie bewirkt zusätzlich die Stimulation des Unterhautgewebes und die Neubildung von Kollagen, der daraus folgende Effekt ist die Faltenglättung. Dieser Prozess entwickelt sich nach der Pelleve Behandlung in den Wochen und Monaten danach weiter. Empfohlen werden im mehrere Behandlungen in einem vom Arzt festzulegenden Rhythmus.

Quelle: makro-med GmbH medical products

Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure

Bei der Behandlung von Falten oder Linien wird Hyaluronsäure mit einer sehr dünnen Nadel in winzigen Mengen in die Haut injiziert. Das injizierte Gel verleiht der Haut unterhalb der Falte natürliches Volumen, wodurch diese angehoben und geglättet wird. Die Ergebnisse sind sofort sichtbar. Die Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure ist schnell und sehr gut verträglich und hinterlässt weder Narben noch andere Spuren im Gesicht.

Chemische Formel für Hyaluron

Wie wirkt Hyaluronsäure gegen Falten? 

 

Hyaluronsäure ist eine hauteigene, stark feuchtigkeitsbindende Substanz. Im Laufe des Lebens nimmt der Gehalt an Hyaluronsäure in der Haut stetig ab. Wenn die Hyaluronsäure schwindet, fehlt der Haut im fortgeschrittenen Alter ein natürlicher Bestandteil , der entscheidend zur Spannkraft und dem Wasserbindungsvermögen der Haut beiträgt. Es kommt zu einem Verlust der Elastizität und so zu vermehrter Faltenbildung. Hyaluron-Säure ist für die Behandlung jeden Alters geeignet, gibt Feuchtigkeit von innen, schütz vor freien Radikalen, strafft die Haut und hält die Haut elastisch. Durch eine ambulante Injektion winziger Mengen des kristallklaren, biologisch abbaubaren Hyaluronsäure-Gels gelingt es, der Haut wieder mehr jugendliche Frische und Spannkraft zurückzugeben.

Faltenbehandlung mit Botulinum-A-Toxin

Oberflächenmodell

Botulinumtoxin-A

Die Injektion von Botulinumtoxin A in die Muskulatur der Stirn und Nasen­wurzel führt zu einer Glättung ästhetisch störender Hautfalten, die für mehrere Monate anhält. 

Die mimische Faltenbildung ist genetisch bedingt und wird durch eine überaktive Muskulatur verursacht, die unterhalb der sogenannten „Fältchenhaut“ liegt. Bei der Injektion von Botulinumtoxin A handelt es sich um eine seit Jahren erprobte und nebenwirkungsarme Methode.

Wie wirkt Botulinumtoxin A gegen Falten? 

 

Botulinumtoxin A ist ein natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß. Wird es in den Muskel gespritzt, blockiert es dort gezielt die Nervenimpulse, so dass der ent­sprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden kann. Andere Nervenfunktionen wie das Fühlen oder Tasten durch die Haut werden dadurch nicht beeinflusst. 

 

Botulinumtoxin A wird seit Jahren als zugelassenes Medikament bei Menschen zur Entspannung von Muskelverkrampfungen im Bereich der Augen und der Stirn (Lidkrampf) sowie bei anderen spastischen Erkrankungen eingesetzt. Die Anwendung bei mimisch bedingten Falten erfolgt bisher außerhalb der medizinischen Indikation (sog. Behandlungsversuch). Sie dient aus­schließ­­lich der kosmetischen Korrektur dieser Falten. 

 

Durch die gezielte Hemmung bestimmter Gesichtsmuskeln, hauptsächlich im Stirnbereich (Querfalten), zwischen den Augenbrauen (Zornesfalten) und seit­lich der Augen (tiefe Krähenfüße) kann dort ein Verstreichen der Faltenbildung erzielt werden. 

 

Die Wirkung tritt innerhalb von drei bis fünf Tagen ein und hält in der Regel etwa vier bis sechs Monate an, so dass für einen nachhaltigen Effekt in der Regel Wiederholungsbehandlungen erforderlich sind.

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