Augenarztpraxis Bleicherufer Schwerin
Augenarztpraxis Bleicherufer Schwerin

Lasertherapie

1.) Laserbehandlung des Nachstars: 

 

Bei der Operation des grauen Stars wurde die Linsenhinterkapsel erhalten. Durch bindegewebige oder zelluläre Wucherungen hat sich die Linsenkapsel eingetrübt. Ein Nachstar hat sich gebildet. 

Die getrübte Kapsel wirkt wie eine Milchglasscheibe, so dass Sehstörungen auftreten. Zusätzlich kann sich eine Blendungsempfindlichkeit entwickeln. 

Zur Laserbehandlung sitzen Sie mit aufgestütztem Kinn an einer sogenannten Laser-Spaltlampe. Bei geöffneten Lidern wird ein genau gezielter Laserstrahl in das Auge geleitet und mit diesem die getrübte Linsenhinterkapsel zentral eröffnet. Hierzu wird eine Kontaktlinse auf die Hornhaut aufgesetzt, nachdem die Oberfläche des Auges durch Tropfen betäubt wurde. 

Die eigentliche Laserbehandlung ist schmerzlos.

2.) Laserbehandlung der Netzhaut: 

 

Mit Laserlicht ist es in vielen Fällen möglich, Ansammlungen von Flüssigkeiten in oder unter der Netzhaut zu entfernen und den Nachstrom neuer Flüssigkeit zu verhindern. Krankhafte Blutgefäße können verschorfen. 

Schwellungen im Bereich der Netzhaut können entstehen bei: 

  •   Gefäßerkrankungen der Netzhaut (z.B. Diabetes , Venenthrombose ) 
  •   Gefäßneubildungen unter der Netzhaut 
  •   Abhebung der Pigmentzellschicht 
  •   Leck in der Pigmentzellschicht. 

Zur Laserbehandlung betäubt Ihre Ärztin die Oberfläche des Auges durch Tropfen, so dass eine spezielle Kontaktlinse auf die Hornhaut aufgesetzt werden kann. Durch diese hindurch wird mit zahlreichen Einzel-„Schüssen“ durch die weit getropfte Pupille ein genau gezielter Laserstrahl auf die Netzhaut geleitet, wo er punktuell zu Verschorfungen in dem betroffenen Gebiet führt. 

Die eigentliche Laserbehandlungen ist meist schmerzfrei, an einigen Stellen kann auch momentan eine leichte Missempfindung auftreten.

3.) Laserbehandlung bei Glaukom: 


Bei engen anatomischen Verhältnissen im Abflussbereich des Augeninnenwassers kann prophylaktisch eine Verbindung zwischen der Vorderkammer und der Hinterkammer des Auges geschaffen werden, um die Engstelle zwischen Iris und Linse zu umgehen und um eine plötzliche Erhöhung des Augeninnendruck s zu vermeiden. 

Vor der Laserbehandlung betäubt Ihre Ärztin die Oberfläche des Auges durch Tropfen, so dass eine spezielle Kontaktlinse auf die Hornhaut aufgesetzt werden kann. Durch diese hindurch wird mit wenigen Einzel-„Schüssen“ auf die Irisbasis bei eng getropfter Pupille ein genau gezielter Laserstrahl geleitet, der punktuell zu einer kleinen Öffnung führt. Dadurch wird die Augeninnenwasserzirkulation erleichtert. 

Die Laserbehandlung der Iris ruft Missempfindungen von nur kurzer Dauer hervor.

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