Augenarztpraxis Bleicherufer Schwerin
Augenarztpraxis Bleicherufer Schwerin

Behandlung von Tränenwegsverengungen:

1.) bei Säuglingen:

 

Bei 2-4% aller Neugeborenen besteht ein Verschluss der Tränenwege, sodass die Augen tränen und es rezidivierend zu (auch eitrigen) Entzündungen kommen kann. Zunächst versucht man eine konservative Behandlung mit regelmäßiger Tränenwegsmasssage und im Bedarfsfall mit antibiotischen Augentropfen. In den meisten Fällen (80-90%) kommt es zur spontanen Eröffnung. 

Bei Erfolglosigkeit über den 6. Lebensmonat hinaus  werden die Tränenwege mit einer abgerundeten biegsamen Kanüle unter Druck gespült und sondiert und mit antibiotischen und abschwellenden Augentropfen nachbehandelt. In einigen Fällen kann es zur erneuten Verklebung der Tränenwege kommen, sodass ein zweites Mal gespült werden kann.

 

 

2.) bei Erwachsenen:

 

Bei erworbenen Tränenwegsverengungen (meist nach Entzündungen oder Verletzungen) werden die Tränenwege mit einer abgerundeten biegsamen Kanüle unter Druck gespült und sondiert, um die Lage und das Ausmaß der Verengung zu bestimmen und ggf. eine operative Rekonstruktion  zu planen.

Eine Tränenwegsspülung ist in der Regel unangenehm, aber nicht schmerzhaft.

Operative Behandlung von Tränenpünktchenverschlüssen:

 

Bei Tränenpünktchenverschluss  können die Tränen nicht über die Tränennasenwege abfließen. Eine Erweiterung des Tränenpünktchens mittels Sonde und Ausstanzen des verschließenden Bindegewebes unter Lokalanästhesie (Spritze) kann den Abfluss wieder herstellen. 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Augenarztpraxis Bleicherufer Schwerin